Nassrasur

Die Nassrasur ist bei Männern beliebter als die elektrische Rasur. Der Grund dürfte sein, dass die Klingen eines Nassrasierers etwas gründlicher arbeiten und bei vielen ein besseres Rasur-Ergebnis liefern. Ähnlich verhält es sich bei Frauen. Auch sie favorisieren die Nassrasur. Sie ist einfach, geht relativ schnell und ist, wenn man sich nicht gerade schneidet, schmerzfrei. Zudem kostet sie vergleichsweise wenig. Der Nachteil: Die Haare wachsen innerhalb kurzer Zeit wieder nach und es muss erneut rasiert werden.

Die Vorbereitung ist das A und O bei der Nassrasur, weil die Haut durch die Klinge immer ein wenig gereizt wird. Das passiert vor allem dann, wenn der Rasierer nicht richtig gleiten kann, sondern über die Haut „holpert“. Dadurch steigt das Risiko, sich zu verletzen. Deshalb sollte die Haut vorher gründlich gereinigt werden. Sinnvoll ist es, sich nach dem Duschen zu rasieren. Die Haare werden durch das Wasser aufgeweicht und abgestorbene Hautschuppen entfernt. Längere Haare sollten vorher auf jeden Fall gekürzt werden, damit der Rasierer später nicht verstopft. Das alleine reicht aber noch nicht, damit die Klinge auch sauber arbeiten kann. Dazu bedarf es Rasierschaum, Rasiergel, Rasiercreme oder Rasierseife. Sie alle erfüllen einen Zweck: Die Rasierklinge kann besser gleiten und die Haare werden weicher. Zur Not tut es auch ein wenig Duschgel.

Dann kommt es auf das richtige „Werkzeug“ an. Angeboten werden so genannte Systemrasierer, bei denen man den Klingenkopf auswechseln kann, sobald der Schliff oder der Gleitstreifen abgenutzt ist, Einwegrasierer, Hobel und Rasiermesser. Der Hobel arbeitet mit den althergebrachten Rasierklingen und ist nicht ganz so leicht zu handhaben wie Einwegrasierer. Auch beim Rasiermesser muss man ein wenig aufpassen und üben, damit die Rasur verletzungsfrei über die Bühne geht.

Zu guter Letzt muss sich die Haut beruhigen. Die Schaumreste werden dazu mit warmem Wasser abgespült. Im Anschluss sorgt kaltes Wasser für ein frisches Gefühl – nur, wenn man bzw. frau es mag. Auf alkoholhaltige Produkte sollte ganz verzichtet werden, das gilt auch für das Deo nach der Achselrasur. Pflegende Cremes und Lotionen sind gerade bei der Rasur an den Beinen und im Intimbereich die beste Wahl. Es kann nicht schaden, ein wenig zu probieren, welches der vielen Produkte am besten vertragen wird.