Rasiergel

Rasiergel entwickelt sich erst im Zusammenspiel mit Feuchtigkeit zu einem weichen Schaum. Die Konsistenz sollte der von Sahne gleichen. Das heißt, die Schaumbläschen dürfen weder zu groß noch zu klein sein. Nur so ist gewährleistet, dass der Schaum nicht zu schnell antrocknet, sondern feucht bleibt. Da jedes Rasiergel anders reagiert, muss ein wenig experimentiert werden. Mit etwas mehr Wasser lässt sich schnell das gewünschte Ergebnis erzielen, sollte der Schaum zu trocken sein. Ganz so genau muss man es allerdings auch nicht nehmen. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, wie der Schaum beschaffen sein muss. Und da Frauen sich am besten unter der Dusche oder in der Wanne rasieren, ist es kein Problem, für ausreichend Feuchtigkeit und damit Schaum zu sorgen.

Ein kleiner Klacks Rasiergel reicht in der Regel aus. Er wird einfach auf die feuchte Haut aufgetragen, bis sich der Schaum gebildet hat. Er wirkt wie ein Schutzfilm, lässt die Klinge besser gleiten und macht die Haare weicher. Sind die Haare trocken oder nicht weich genug, reißt die Klinge, statt zu schneiden, und sorgt im schlimmsten Fall für Hautreizungen.

Wie beim Rasierschaum gilt auch für das Rasiergel: Nach der Rasur einfach die Reste abspülen, die Haut abtupfen – nicht rubbeln – und anschließend eincremen.